Altgold

Altgold

Viele Anleger richten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihre Aufmerksamkeit auf das krisensichere Gold. Dies muss nicht unbedingt in Form Goldbarren oder Goldmünzen geschehen. Manch Einer investiert lieber in Goldschmuck, der neben dem reinen Materialwert auch ästhetischen Reiz hat. Da in eben solchen Monaten und Jahren eine erhöhte Nachfrage nach Gold in jeglicher Form besteht, lohnt es sich oft, alte oder beschädigte Dinge aus Gold oder mit Goldanteil zu verkaufen, wenn der Goldpreis hoch ist. Weiterlesen

Gold – die ewige Währung

Gold – die ewige Währung

Es wurden Kriege geführt und es wanderten Familien dafür in fremde Länder und Kontinente aus. Gold – das war schon immer ein Menschheitstraum, für die einen mit Reichtum und Wohlstand, für die anderen mit bitterer Armut verbunden. Im Mittelalter hat man sogar versucht, aus sehr vielen verschiedenen Zutaten Gold herzustellen. Das gelang aber nicht, denn Gold kann man nicht kopieren. Geschichtliche Überlieferungen erzählen von der Verwendung des Goldes als Zahlungsmittel schon bald, nachdem man den bis dahin üblichen Tauschhandel abgeschafft hat. Heute können wir Gold kaufen, um uns eine Wertanlage zu schaffen. Denn, Gold stellt einen dauerhaften Wert dar.

Wo man Gold kaufen kann

Schon von jeher hat Gold eine enorme Faszination auf uns ausgeübt. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch versucht wurde, mit diesem edlen Metall zu betrügen. Deshalb ist unbedingt Vorsicht geboten, wenn sogenannte Schnäppchen angeboten werden, die verlockend klingen. Für jemand, der sich in diesem Bereich nicht auskennt, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, dass er ausschließlich zu einem vertrauenswürdigen Händler oder einer Bank geht. Kann man bei der Bank nicht kaufen, erhält man zumindest hier seriöse Adressen, wo man Gold kaufen kann.

Was man noch wissen sollte

Gold als Wertanlage ist besonders in Krisenzeiten besonders beliebt. Das treibt natürlich auch ganz schnell den Goldpreis in die Höhe.Aber jetzt ohne Kenntnisse einfach in Gold zu investieren, das wäre falsch. Eine Beratung durch einen Experten ist unbedingt ratsam. Hat man sich dann entschlossen, kann man Geld in Form von Goldbarren oder Goldmünzen oder auch Goldschmuck zu investieren. Eine Investition in Gold ist eine dauerhafte und beruhigende Wertanlage ist. Und genau aus diesem Grund sollte man für einen Teil seiner Ersparnisse Gold kaufen. Seit vielen Jahren steigt der Goldpreis ständig in die Höhe, und es ist nicht absehbar, wie wertvoll das Gold noch werden wird.

In Gold investieren und den Euro abstoßen

Die Prognosen der Banken ändern sich momentan ja ständig und man sollte daher vorsichtig sein. Doch die jetzige Prognose der französischen Société Générale lässt Anleger aufhorchen, denn diese hat es in sich. Die Lage muss daher sehr verfahren sein, denn die Société Générale raten dazu, in Gold anzulegen und den Euro abzustoßen.

Die Franzosen erwarten in Kürze eine nächste Welle der Papiergeld-Schwemme in den USA und geht davon aus, dass dies nicht nur in den USA so kommt. Sie spekulieren, dass in der nächsten Zeit alle großen Notenbanken verstärkt Gelddrucken werden. Die Bank of England ist bereits Vorreiter und hat bereits damit begonnen und die EZB wird ebenso folgen. So schrieb die Bank: „Kaufen Sie Gold, bevor das QE 3 beginnt, denn die Vermehrung der Geldmenge in den USA hat stets starke Auswirkungen auf die Preise.“

Was allerdings sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass die Bank den Anlegern rät, aus dem Euro auszusteigen, da dieser wohl in den kommenden Monaten eine heftige Abwertung erleben wird. Auch wenn sie die Kurve abflachen, sollten besser in 10-jährige US-Staatsanleihen investiert werden. Auch der Ankauf des amerikanischen Dollars oder des britischen Pfund, sowie amerikanische Unternehmensanleihen werden von der Société Générale empfohlen. Des weiteren wären europäische Telekommunikationsunternehmen hoch im Kurs und Energieversorger sowie Öl sollten gemieden werden.

Goldverkauf durch die Bundesrepublik doch kein Grund zur Nervosität

In den letzten Tagen sorgte die Meldung, die Bundesrepublik Deutschland habe größere Mengen Gold verkauft, für Aufsehen bei den Anlegern.Diese kam auf, auf Grund einer falsch interpretierten Meldung des IWF. Wie sich jetzt herausstellte, handelt es sich dabei jedoch um gerade mal 0,15 Prozent der Goldreserven. Diese wurden verkauft, um Münzen daraus zu prägen. Dieser Verkauf sollte keine unmittelbare Auswirkung auf den Goldpreis haben. In Zeiten einer sehr bewegten Weltwirtschaft können solche Meldungen sicherlich für Aufhorchen sorgen, da die Märkte ohnehin sehr nervös sind. Doch wie sich nun zeigt, hat die Regierung der Bundesrepublik nicht, wie angenommen eine kontrollierte Inflation im Blick gehabt, sondern vielmehr das Prägen von Sondermünzen, die Wertsteigerungspotential haben, beabsichtigt.

Produktionserhöhung der Goldmünzen auch international?

Es ist bekannt, dass Venezuela größere Mengen Gold aus Europa gekauft hat. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass der südamerikanische Staat Goldmünzen als Währung einführen will. Es wird spannend zu beobachten, wie sich das, wenn es denn stimmt, auf den Goldpreis auswirken wird. Sicher ist, dass die deutschen Prägeanstalten neue Kursmünzen heraus bringen werden, und offensichtlich eine erhebliche Menge davon. Es kann spekuliert werden, ob der Grund etwa sein könnte, Gold als Wertanlage für immer breitere Bevölkerungsschichten interessant zu machen. Sollte dies der Fall sein, darf eine erfreuliche Entwicklung beim Goldpreis erwartet werden. Ob nun Venezuela tatsächlich eine Goldwährung in Umlauf bringen wird, muss die Zeit zeigen. Der Goldankauf der Südamerikaner in Europa dürfte auf jeden Fall eventuelle Kurseinbrüche abmildern können. Klar ist, dass gegenwärtig sehr viel Bewegung in allen Weltmärkten ist. Doch nur die Zeit kann zeigen, ob diese Bewegung im Rohstoffmarkt sich eher positiv oder negativ auswirken wird. Für die Anleger heißt es abwarten und beobachten.

Experten sind sich uneins über Goldpreis-Entwicklung

Manche Anleger betrachten den seit einiger Zeit stetig fallenden Goldpreis mit Sorge. Anlageexperten sehen als Grund für diese Entwicklung den gegenwärtig starken Dollarkurs. Erfahrungsgemäß entwickelt sich der Kurs für Gold entgegengesetzt zu dem der US-Währung. Über die Frage, wie diese Entwicklung weiter gehen wird, herrscht Uneinigkeit unter den Fachleuten. Manche denken, dies sei nur eine zeitweilige Erholung des Dollar, andere sehen darin die Auswirkungen der Euro-Krise auf den internationalen Finanzmarkt.

Zwei mögliche Szenarien

Die vorsichtigen bis pessimistischen Prognosen für den Goldpreis gründen sich auf die Tatsache, dass viele Investoren ihre Liquidität erhöhen, in dem Gold verkauft wird. Es geht darum, mehr Geld in Umlauf zu bringen und so besonders die Euro-Schwankungen aufzufangen. Analysten, die diese Prognose vertreten, sehen den Preis auf bis zu 1 200 Dollar/Feinunze fallen. Auch institutionelle Anleger und Hedgefonds verkaufen, um Verluste am Aktien- und Devisenmarkt aufzufangen.

Das gleiche Szenario liegt jedoch auch sehr optimistischen Prognosen zu Grunde. So glauben manche Experten, dass auf Grund der Euro-Krise erst recht mehr Geld in den Goldmarkt fließen dürfte und in den nächsten sechs Monaten ein neuer Rekord für den Goldpreis zu erwarten sei. Beide Seiten sind sich einig, dass der Markt gegenwärtig viel Bewegungspotential hat und sich wohl erst in der nächsten Zeit zeigen wird, wie sich das Gold tatsächlich am Rohstoffmarkt verhält. Anlegern wird geraten, die Entwicklungen am Rohstoffmarkt eher langfristig zu betrachten, für Nervosität aufgrund der gegenwärtigen Entwicklungen gäbe es keinen Grund. Die Geschichte des Rohstoffmarktes zeigt, dass einzelne Werte immer wieder einmal schwanken, sich aber auf Sicht neu stabilisieren. So können die Anleger durchaus etwas abwarten, ob und wieder Goldwert dies tun wird, und dann gegebenenfalls immer noch reagieren.

Kapitalanlage Gold – was man beachten sollte

Solange man zurückdenken kann, hat Gold schon immer eine Faszination auf uns alle ausgeübt. Bis in die späten 70er sind alle gängigen Währungen sogar im direkten Zusammenhang mit dem Goldkurs gestanden. Jetzt sieht es so aus, dass Gold sozusagen den Weltmarkt beherrscht. Zu den stärksten Währungen gehört nach wie vor der Dollar, wenn man die Entwicklung beobachtet, wird man bald feststellen, steigt der Dollar, sinkt der Goldkurs. Ebenso der Gegensatz, fällt der Dollar, so ist mit Kursanstiegen beim Goldpreis zu rechnen. Und genau diese Entwicklung spricht für die Anlage in physisches Gold.

Grundsätzlich ist es zwar so, dass der Ankauf mit den anfallenden Nebenkosten zwar etwas teuerer ist, als wenn man zum Beispiel in Zertifikate anlegen würde, doch was die Gewinne und die Unabhängigkeit betrifft, ist man eindeutig im Vorteil. Denn wenn es, wie viele vermuten, doch irgendwann zu einem Börsencrash kommen wird, hat man den Vorteil, dass Gold von bleibendem Wert ist. Bei den Zertifikaten ist dies allerdings nicht der Fall.

Die Nachfrage erhöht sich ständig, denn auch die Anleger haben mittlerweile bemerkt, dass Gold eine rentable Anlage ist. Wer Geld in Gold anlegen will, der hat verschiedene Möglichkeiten. Zum einen sind es natürlich die Goldbarren und Münzen und auch Goldschmuck gilt als sichere Wertanlage. Doch auch Aktien und Fonds werden immer beliebter. Was die Aktien betrifft, so sind dies Anteile an Goldminen.

Der Goldpreis ist immer abhängig von der wirtschaftlichen Situation. Dadurch bedingt kann es immer wieder zu Kursschwankungen kommen. Geld in Gold anzulegen, sehen die Experten als risikoarm an, denn durch Gold besitzt man etwas, was bleibenden Wert hat und auch Krisenzeiten überstehen kann.

Edelmetall Gold – Angebot und Nachfrage

Gold gibt es eigentlich fast überall auf der Welt. Nur leider kann es nicht überall abgebaut werden. Das Goldvorkommen weltweit liegt bei schätzungsweise 46.000 Tonnen. Das Hauptvorkommen liegt dabei ganz klar in Südafrika. Hier geht man von etwa 20.000 Tonnen aus. Expertenmeinungen besagen, dass bisher erst ca. 10 Prozent des Goldes welches sich auf der Erde befindet, geborgen wurde.

Die Nachfrage von Gold ist weitaus höher, als der Anteil, der gefördert wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass der Goldpreis im Moment wieder recht niedrig ist und Gold als Wertanlage daher immer gefragter wird. Dadurch, dass die Nachfrage immer weiter steigt, jedoch lange nicht so viel gefördert werden kann, wird der Goldpreis immer stärker noch oben gehen. In absehbarer Zeit, könnte es also durchaus sein, dass Gold fast unbezahlbar werden könnte.

Die Nachfrage ist immer dort an stärksten, wo die wirtschaftliche Lage gut ist. Dies ist im Moment im asiatischen Raum der Fall. Hier zahlt man mittlerweile wieder recht gute Preise für das gelbe Edelmetall. Doch die Asiaten legen nicht nur in Gold an, sondern auch in Silber oder Platin. Die Anleger von Gold können zwischen Münzen oder Barren wählen. Die Goldbarren und Münzen werden immer im Auftrag von verschiedenen Banken in entsprechenden Prägeanstalten in Auftrag gegeben.

Selbstverständlich gibt es dann noch den Goldschmuck, der jetzt an Weihnachten wieder Hochkonjunktur hat. Aber auch hier werden die Preise deftig steigen und somit wird auch Schmuck zur Wertanlage. Daher sollte beim Kauf beim Goldschmuck auf hochwertige Verarbeitung und auf einen hohen Anteil Gold achten, wenn man Schmuck als “Wertanlage” nutzen möchte.

Betrüger am Goldmarkt

Gold ist beliebt wie nie und das machen sich so manche Betrüger gerne zunutze. Deshalb sollte sich jeder der Gold ankaufen will, vorher Gewissheit darüber verschaffen, mit wem er es eigentlich zu tun hat. Oftmals ist es so, dass diejenigen, die betrügen wollen, die Kunden mit billigen Lockangeboten in die Falle laufen lassen. Wenn man bedenkt, dass die Zahl der Goldhändler noch vor fünf Jahren bei etwa 20 Händlern gelegen hat, so sind es jetzt bereits mehr als 200. Das liegt garantiert daran, dass Gold immer mehr an Beliebtheit gewinnt und der Goldpreis immer mehr nach oben geht. Leider sind viele Anleger noch immer viel zu blauäugig und fallen auf die billigen Angebote der unseriösen Händler herein. Besonders in der Weihnachtszeit, wenn Goldbarren oder Goldmünzen als Weihnachtsgeschenk für den Liebsten oder die Liebste gekauft werden.

Es gibt leider eben diese Schwarze Schafe. Und das geht so vor sich. Meistens sind es die ganz Kleinen, die eigentlich im Goldgeschäft gar nicht mithalten können. Diese Geschäfte werden im Normalfall online angeboten. Der Goldpreis unterliegt großen Schwankungen und die Händler verfügen über nur sehr wenig Eigenkapital und können bei diesen ständigen Kursschwankungen einfach nicht mithalten. Und die bestellte Ware, also das Gold kann nicht bezahlt werden. Und somit sind die Lieferprobleme vorprogrammiert. Was auch bedeutet, das Gold kann nur mit extremen Verlusten abgenommen werden. Die Realität ist so, dass wenn man nicht aufpasst, bei wem man sein Gold bestellt, dann kann es gut möglich sein, dass man die Ware extrem spät geliefert bekommt, oder weniger bekommt, als man eigentlich haben wollte. Und wenn mach sehr viel Pech hat, kommt das bestellte Gold gar nicht an und der Händler ist mit dem Geld schon längst über alle Berge. Daher sollte man nicht immer das günstigste Angebot nehmen, sondern lieber auf die seriösen Händler setzen, die schon seit Jahren am Markt sind.

Gold und Silber – das Volksinvestment

Man könnte meine, dass diejenigen, die in den letzten fünf Jahren in Gold investierten, alles richtig gemacht haben. So zumindest ist der erste Gedanke bei dem derzeitigen Goldpreis. Doch so einfach, wie es scheint, ist es doch nicht.

Selbstverständlich war Anfang November vor fünf Jahren ein perfekter Zeitpunkt, um Gold zu kaufen und zu investieren. Denn vor 5 Jahren kostete die Feinunze „nur“ rund 600 Dollar – mittlerweile zahlt der Anleger das Dreifache. Doch gerade bei Goldminenfonds ist der erwartete Gewinn teilweise ausgeblieben. Wer sein Geld vor fünf Jahren in den Goldminenfonds von Stabilitas Gold & Resourcen anlegte, wurde leider enttäuscht. Dieser Fond lief bis zur Lehman-Pleite hervorragend, konnte sich dann aber nicht mehr erholen. Somit hätten Anleger ebenso gut ein Produkt von Balkan- oder Banken-Aktien kaufen können. Der Fonds liegt noch immer mit knapp 62 Prozent im Minus und selbst Martin Siegel, dem neuen Eigner von Stabilitas ist es noch nicht gelungen, diesen Rückstand zur Konkurrenz zu verringern.

Trotz allem ist Gold Trumpf. Die Anleger stoßen Aktien ab und setzen somit nicht mehr auf langfristige Anlagen. Sie kaufen Gold – und zwar aus Angst. Im September haben Deutschen allein 2,8 Mrd. Euro aus Aktien- Misch- und Rentenfonds abgezogen. Dahingegen ist der Ankauf von Gold weiter gestiegen. Einen Aufschwung erlebt aber nicht nur der Goldmarkt, auch Silber wird immer gefragter. Im Jahr 2011 hat das Edelmetall-Handelshaus ProAurum zum Beispiel ein Plus von knapp 60 Prozent erwirtschaftet. Aber auch Silber ist weiterhin sehr gefragt und ProAurum-Experte B. Summa sagte, dass an Spitzentagen etwa fünf Tonnen Silber verkauft werden. Da die Anleger aber nicht mehr nur wohlhabende sind, sondern auch Familien und Auszubildende, wird Silber und Gold zu einem Volksinvestment. Wahrscheinlich auch deshalb, weil Gold bereits im elften Jahr einen Kursgewinn erzielen kann.