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  • Goldverkauf durch die Bundesrepublik doch kein Grund zur Nervosität

    In den letzten Tagen sorgte die Meldung, die Bundesrepublik Deutschland habe größere Mengen Gold verkauft, für Aufsehen bei den Anlegern.Diese kam auf, auf Grund einer falsch interpretierten Meldung des IWF. Wie sich jetzt herausstellte, handelt es sich dabei jedoch um gerade mal 0,15 Prozent der Goldreserven. Diese wurden verkauft, um Münzen daraus zu prägen. Dieser Verkauf sollte keine unmittelbare Auswirkung auf den Goldpreis haben. In Zeiten einer sehr bewegten Weltwirtschaft können solche Meldungen sicherlich für Aufhorchen sorgen, da die Märkte ohnehin sehr nervös sind. Doch wie sich nun zeigt, hat die Regierung der Bundesrepublik nicht, wie angenommen eine kontrollierte Inflation im Blick gehabt, sondern vielmehr das Prägen von Sondermünzen, die Wertsteigerungspotential haben, beabsichtigt.

    Produktionserhöhung der Goldmünzen auch international?

    Es ist bekannt, dass Venezuela größere Mengen Gold aus Europa gekauft hat. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass der südamerikanische Staat Goldmünzen als Währung einführen will. Es wird spannend zu beobachten, wie sich das, wenn es denn stimmt, auf den Goldpreis auswirken wird. Sicher ist, dass die deutschen Prägeanstalten neue Kursmünzen heraus bringen werden, und offensichtlich eine erhebliche Menge davon. Es kann spekuliert werden, ob der Grund etwa sein könnte, Gold als Wertanlage für immer breitere Bevölkerungsschichten interessant zu machen. Sollte dies der Fall sein, darf eine erfreuliche Entwicklung beim Goldpreis erwartet werden. Ob nun Venezuela tatsächlich eine Goldwährung in Umlauf bringen wird, muss die Zeit zeigen. Der Goldankauf der Südamerikaner in Europa dürfte auf jeden Fall eventuelle Kurseinbrüche abmildern können. Klar ist, dass gegenwärtig sehr viel Bewegung in allen Weltmärkten ist. Doch nur die Zeit kann zeigen, ob diese Bewegung im Rohstoffmarkt sich eher positiv oder negativ auswirken wird. Für die Anleger heißt es abwarten und beobachten.


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