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    Kaiserreich Goldmünzen

    Im Deutschen Kaiserreich war es jedem Bundesstaat vorbehalten, eine Seite der Münzen selbst zu gestalten und diese zu prägen. Meistens war auf dieser Seite das Abbild des regierenden Monarchen zu sehen, die Freistädte Hamburg, Bremen und Lübeck prägten das jeweilige Stadtwappen auf ihre Münzen. Auf der im ganzen Kaiserreich einheitlichen Rückseite der Kaiserreich Goldmünzen befand sich der Reichsadler, dessen Motiv jedoch zwei Mal verändert wurde. Ab 1874 wurde die bis dahin mit „M.“ abgekürzte Währungsbezeichnung „Mark“ ausgeschrieben und ab dem Jahr 1890 wurde auf den Kaiserreich Goldmünzen statt dem kleinen Adler mit großem Hohenzollernschild ein großer Adler mit kleinem Schild abgebildet. Diese Kaiserreich Goldmünzen hatten meistens einen Nennwert von 20 Mark, es gab aber auch kleinere, 5-Mark-Goldmünzen, die jedoch schon 1900 wieder außer Kurs gesetzt wurden, da sie sich bei der Bevölkerung nicht durchsetzen konnten.

    Heute existieren schätzungsweise noch ca. 10% der ursprünglich 1 Million Kaiserreich Goldmünzen. Viele der angebotenen Kaiserreich Goldmünzen sind Fälschungen, weswegen vor allem bei Münzen, deren Wert den eigentlichen Goldwert übersteigt, Vorsicht geboten ist. Beim Ankauf oder Verkauf solcher Kaiserreich Goldmünzen sollte man sich deswegen nur an angesehene Münzhändler wenden, da hier die Echtheit der Münze um ein Vielfaches wichtiger ist, als der bloße Materialwert.

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