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  • Platzt die Goldblase???

    Aufgrund dessen, dass immer mehr Notenbanken beim Ankauf von Gold mitmischen, wäre es möglich, dass die Nachfrage in diesem Jahr die 4.000 Tonnen-Grenze knackt.

    Auch wenn der Goldkurs durch die weltweite Krise immer mehr einbricht, kaufen die Notenbanken massiv Gold. Die Gesamtnachfrage im laufenden Jahr betrug im dritten Quartal 1.702 Tonnen. Davon gehen 468,1 Tonnen, also mehr als ein Viertel, an die Investoren. Somit war die Nachfrage, gegenüber dem Vergleichsquartal im letzten Jahr, um ein Drittel höher. Allerdings kommt davon ein Großteil von den Notenbanken, um genau zu sein: 148,4 Tonnen per Saldo. Dies ist so viel, wie noch nie zuvor und zwar seit vier Jahrzehnten. Besonders Thailand, Sri Lanka, Mexiko und Russland gehören zu den Käufern. Jedoch werden sich in Zukunft alle Augen auf China und Indien richten, die in der Zwischenzeit Währungsreserven angesammelt haben. Dies sollen mehr als 4,5 Bio. US-Dollar sein. Noch ist der Anteil von Gold, im Gegensatz zu den westlichen Ländern, minimal. So hat China, laut Angabe des World Gold Council nur etwa 1,7 Prozent in Gold angelegt. Indien dagegen hat etwas mehr mit 9 Prozent. Jedoch sind dies, gegenüber den westlichen Ländern, nur Bruchteile.

    Notenbanken sind zuversichtlich

    Erstaunlich war die ganze Zeit, dass trotz der Krise der Goldpreis so nach oben kletterte. Wie es aber gerade ausschaut, so vermuten Analysten, könnte die Goldblase platzen. Immer weiter sinkt der Kurs und es sind in der Zwischenzeit nur noch Kurzfrist-Prognosen möglich. Lag der Goldpreis am 6. September 2011 noch bei 1.923 US-Dollar pro Feinunze, ist er seither stetig nach unten gerutscht, teilweise unter 1.700 US-Dollar/Feinunze. Ob sich die Anleger dadurch abschrecken lassen, wird sich in den kommenden Wochen weisen. Die Notenbanken kaufen allerdings nach wie vor Gold und lassen sich auch durch diese enormen Schwankungen nicht aus der Ruhe bringen.


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