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    Rettungsanker Gold – Vorsicht vor der nächsten Blase!

    Zur Jahrtausendwende waren es die Wertpapiere der führenden Technologieunternehmen, deren scheinbar glorreiche Zukunftsaussichten eine riesige Spekulationsblase erzeugten und diese platzen ließen. Aktien als die gewinnversprechende Anlageform der Zukunft waren damit schwer beschädigt. In der Folge waren somit vor allem wieder stabile, physische Werte mit begrenztem Angebot wie Immobilien gefragt. Ähnlich verhält es sich momentan mit dem Goldpreis. Die enormen Haushaltsdefizite in den USA, Japan und vielen europäischen Staaten sowie die unsichere geopolitische Lage in Nordafrika schwächen das Zutrauen in die Währungsstabilität zusehends. Die Zentralbanken halten die Zinsen niedrig und erzeugen damit weltweit Inflationsängste. In derlei Zeiten suchen speziell Kleinanleger die vermeintlich krisenfeste Zuflucht in Gold. Dieser Trend hat den Goldchart auf ein Allzeithoch von inzwischen über 1.800 Dollar je Unze schnellen lassen. Aber Vorsicht ist geboten. Gerade das Beispiel der im Jahre 2007 in den USA geplatzten Immobilienblase sollte jedem Anleger die Schnelllebigkeit der Märkte vor Augen führen. Reden alle über ein Anlagethema, ist die Blase meist schon existent und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis sie platzt. Große Investmentfonds beginnen bereits ihre Goldanlagengewinne mitzunehmen. Dies ist in den häufigsten Fällen ein Indiz für unmittelbar bevo stehende Kurskorrekturen. Insofern ist es empfehlenswert, sich dem anzuschließen und erst wieder in Gold zu investieren, wenn sich der Preis im Anschluss an die Rückschläge wieder gefestigt hat. Andernfalls drohen Verluste im zweistelligen Prozentbereich.


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