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    Weißgold Schmuck

    Ursprünglich wurde Weißgold als eine kostengünstige Alternative zu Platin entwickelt. Durch den Zusatz von verschiedenen anderen Metallen kann das eigentlich gelbe Gold heller, jedoch nicht intensiv weiß gefärbt und Weißgold Schmuck hergestellt werden.
    Nickelhaltiges Weißgold ist eine sehr günstige Variante für Weißgold Schmuck, da neben 10 bis 13 % Nickel auch noch Anteile von Kupfer und Zink mit Gold verarbeitet werden. Dieses Weißgold zeichnet sich durch eine große Härte und gute Verarbeitungsmöglichkeiten aus, weswegen es bei Schmuckherstellern lange sehr beliebt war. Da jedoch aus diesem Weißgold Schmuck gemacht wurde und der hohe Nickelanteil zu allergischen Hautreaktionen führen kann, greifen Schmuckhersteller heutzutage eher auf palladiumhaltige Legierungen zurück, die durch den Palladiumanteil von 13 bis 16% um Einiges teurer herzustellen sind. Hinzu kommt, dass diese Legierungen nicht nur aufgrund ihres hohen Schmelzpunktes ungleich schwieriger zu verarbeiten sind und an Schmied und Werkzeug hohe Anforderungen stellen. Da diese Rezepturen eine dunklere Erscheinung haben, als jene mit Nickelzusätzen, wird Weißgold Schmuck mit Palladium gewöhnlich rhodiniert. Deswegen kann auch am teuren Palladium gespart werden, da die Verbindung nicht farbrein weiß oder hellgrau zu sein braucht.
    Weißgold Schmuck aus palladiumhaltigem Weißgold ist in der Regel etwa um ein Fünftel teurer, als vergleichbarer Goldschmuck aus Gelbgold.

    Hier finden Sie weitere Infos zu Goldpreis, Weißgold, Goldmünzen oder Rotgold.


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